Aufenthalt ChristchurchDi. 7.12.93.
Hartmut:Gestern haben wir auf dem Campingplatz unsere erste und einzige Stadtrundfahrt dieses Urlaubs gebucht und jetzt werden wir um 8:15 Uhr von dem Bus am Amber Park abgeholt, so wie die anderen Gäste an ihren Hotels aufgesammelt werden. Die Fahrt selbst ist sehr instruktiv und gibt uns für heute nachmittag noch einige interessante Perspektiven, die wir dann mit dem Wohnmobil selbst anfahren. Wir besuchen einige Parks im Zentrum, fahren sodann durch einige vornehme Wohnviertel, durcheilen ein Museum im Stadtkern, sehen Schulen und die Universität.
Um 12:30 starten wir zu unserer eigenen Tour und fühlen uns
jetzt ziemlich sicher, unsere angepeilten Ziele auch zu finden,
da wir durch die Stadtrundfahrt einen guten Überblick über die
Stadt selbst haben.
Wir fahren nocheinmal auf der schnurgeraden Colombo Street
von der Stadtmitte aus
zum Millionärshügel von Christchurch
mit dem Namen Cashmere, um einige ungewöhnliche Privathäuser
und das Gebäude "Sign of the Takahe"
Von hier aus fahren wir über den "Sign of the Kiwi" nach Littleton, dem Hafen von Christchurch und dann weiter über eine typische, enge und kurvige Landstraße nach Akaroa, der französischen Siedlung Neuseelands. Vorbei an dem eindrucksvollen Farmhaus mit dem Namen 'Lake View' fahren wir um 16:00 Uhr zum Kiwi-Camp zurück. Es gäbe noch vieles zu besichtigen bzw. zu vertiefen, wie z.B. den Besuch des Museums von heute vormittag, aber die Zeit langt uns dazu nicht mehr. Dies war nun der letzte ganze Tag in Neuseeland, den wir noch voll genutzt haben. Morgen bricht dann die Hektik wieder los und wir müssen leider, leider Abschied nehmen. Brigitte:Pünktlich 8:15 Uhr holt uns der Bus zur Stadtrundfahrt ab. Unterwegs in die Innenstadt hält der Fahrer noch 3 Mal und mit dann insgesamt acht Fahrgästen starten wir um 9 Uhr vom Informationszentrum am Cathedral Square. Die Tour führt vorbei an bedeutsamen Häusern, Parks, Schulen, dem Museum (kurzer Rundgang) und der Universität. Zu allem erzählt der Fahrer viel, einiges verstehen wir, einiges nicht, denn er spricht leise und monoton. Im großen und ganzen war es eine informative Fahrt, zum Abschluß fahren wir hinauf nach Cashmere, wo die reichen Leute ihre schönen und manchmal auch eigenwilligen Häuser haben. Sie haben von hier eine wunderbare Aussicht auf die Stadt und bei gutem Wetter auf die entfernten Alpen. Der Fahrer nennt Grundstücks- und Hauspreise, die an das Niveau von Filderstadt heranreichen! Im "Sign of the Takahe", einem beeindruckenden Haus im Tudor Stil und schöner, wertvoller Einrichtung sollen wir eine Teepause einlegen. Aber fast niemand aus der Gruppe will etwas essen oder trinken, so sitzen wir in der Eingangshalle herum. Wir hätten schon eine Kleinigkeit gegessen, aber eine Kellnerin teilt uns in dem völlig leeren Restaurant und erst um 11$Uhr früh einen schlechten Platz im Inneren und nicht am Fenster wie verlangt zu. Unter diesen Bedingungen verzichten wir dankend zum Erstaunen der Kellnerin und genießen stattdessen vom außerhalb gelegenen nahen Aussichtspunkt den Ausblick über die Stadt. Um 12:00 Uhr sind wir wieder im Amber Motor Park. Wir starten gleich unser Wohnmobil, um das ca. 80 Kilometer entfernte Akaroa aufzusuchen.
Akaroa
Auf der Hinfahrt sind uns einige hübsche Farmhäuser und größere Anwesen aufgefallen, die auf einen gewissen Reichtum schließen lassen. Die Landschaft dieser Banks-Peninsula ist hügeliges, grünes Weideland mit großen Schaf- und Rinderherden. Sie erinnert an Teile der Nordinsel. Zurück in Christchurch gönnen wir uns ein letztes Mal ein wie immer gutes Abendessen bei "Cobbs u. Co.". Danach beginnen wir, unsere Siebensachen zu packen. Übermorgen werden wir wieder zu Hause sein und dort noch einen Nachtrag zu diesen Aufzeichnungen anfügen. |
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