KmZeit von bisBeschreibung
 
 09:00Fahrt Wanganui --> Wellington
001-10:25  Wanganui - Aussichtsturm (Durie Hill)
15712:25-13:05Waikanae Beach, Pause
06114:00Stadtbesichtigung Wellington
  Fahrt Cable Car auf 120 m Höhe: Stadtüberblick
  Porirua
03619:00Ü: Wellington: Aotea Lodge, Porirua (Kiwi),
15 Km zum Hafen
2553:00hTageskilometer und Fahrzeit

Fahrt Wanganui --> Wellington

Di. 23.11.93.

Temperatur:07:15 
Wetter morgens: Sonnenschein und 18°C Außentemperatur
Wetter tags:  Sonnenschein mit über 20°C ganztägig

 
Brigitte     Hartmut

Hartmut:

Beim Versuch, das hier am Strand von Wanganui ca. 50 Kilometer entfernte Vulkanmassiv des heute gut sichtbaren Mt. Egmont zu fotografieren, stellt sich heraus, daß die Batterie der Kamera leer ist. Deshalb entsteht leider nur ein Bild mit der OGV-Kamera. Wir besorgen uns im AA-Büro noch Kartenmaterial für Wellington und kaufen im Sonderangebot Kodak Gold II vier 24-er Filme für 20 NS$. Bevor wir Wanganui verlassen, fahren wir noch zum Durie-Hill und besteigen dort den Turm mit der Rundum-Panorama-Aussicht. Von hier aus erkennen wir sowohl den Ruahepu im Norden sowie den Mount Egmont im Nord-Westen. Beide Massive sind jetzt von Wolkenfeldern umgeben, sodaß Fotos zu schießen sinnlos ist.

Wir sind von dem SH 1 abgebogen und zum Strand von Waikanae gefahren. Es scheint die Sonne, nur am Horizont sind hohe Haufenwolken zu sehen. Lufttemperatur hier über 20°C. Eintreffen am Hafen in Wellington ca. 15:00 Uhr.

Um 14:40 fahren wir in das Stadtzentrum, parken hier günstig zum Cable-Car, das uns nach einem kurzen Spaziergang im Zentrum auf die Höhe mit herrlichem Blick über die Stadt und die Bay bringt. An der oberen Station befindet sich der botanische Garten, den wir ob seiner geringen Fläche ausgiebig durchstreifen. Um 19:00 Uhr Ankunft Aotea Lodge.

Brigitte:

Bevor wir Wanganui verlassen, fahren wir noch auf den Durie-Hill, der auch mit einem Aufzug zu erreichen ist. Vom Aussichtsturm, den wir mit seinen ca. 70 Stufen lässig nehmen, haben wir einen schönen Blick auf die Stadt und den Fluß. Der Mt. Egmont ist leider in Wolken verborgen und auch das Ruapehu-Massiv kann man nur erahnen, obwohl hier und den ganzen Tag über die Sonne scheint.

Auf dem SH 1 fahren wir Richtung Wellington. In Waikanae-Beach legen wir eine kurze Mittagspause ein und unternehmen einen kleinen Strandspaziergang. Die dem Strand vorgelagerte langgestreckte Insel namens Kapiti ist ein Vogelreservat und darf nicht betreten werden. Danach düsen wir durch bis Wellington und erkunden hier den Weg zum Fährhafen, denn morgen früh können wir uns keine Irrfahrt leisten. Von hier ist es nur noch ein kurzer Weg bis in die Innenstadt, vorbei an Hafenanlagen, die wohl überall auf der Welt ein unschöner Anblick sind. Nun wollen wir natürlich auch mit dem Cable Car auf die Höhe über Wellington fahren. Mit Hilfe des Stadtplanes finden wir auch den Lambdon Quay und die Station. Für 5 NS$ zu zweit hinauf und retour. Hier oben im botanischen Garten befinden sich noch eine Sternwarte und andere Forschungsstationen, vor allem aber genießen wir den umfassenden Ausblick auf die Stadt, die Skyline und die gesamte Bucht. Wellington im Westen und einige andere Orte im Osten breiten sich malerisch um die Bucht aus und schmiegen sich an die Hügel der Umgebung.

Unterdessen steht unser Unikum von Auto direkt am Lambdon Quay. Hier ist Parken nur mit Parkausweis erlaubt. Wir fragen, wo man einen solchen Ausweis erhalten kann und bekommen keine klare Auskunft. Also bleiben wir einfach hier in der Parklücke stehen und rechnen halt mit einem Knöllchen. Wieder zurück vom botanischen Garten bummeln wir noch in aller Seelenruhe die Hauptgeschäftsstraße hinauf und hinunter, aber ein Knöllchen gibt es nicht.

In einem Supermarkt decken wir uns mit Lebensmitteln ein, denn auf der Südinsel, so heißt es, gibt es nicht so viele Einkaufsmöglichkeiten. Die Nacht verbringen wir in Porirua im Aotea-Lodge. Hier wird gerade renoviert und so dürfen wir das Bad eines Hotelzimmers benutzen.

Zum Abendessen gibt es Chilli con Carne selbstgemacht. Das Fleisch ist wirklich preiswert hier, doch Lammfleisch gibt es kaum. Heute Nacht werden wir wohl kaum ein Auge zumachen, aus Angst die Fähre zu verpassen.



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