KmZeit von bisBeschreibung
 
 10:45Fahrt Tauranga --> Te Puke --> Rotorua
00211:30Tauranga, Tanken 63 Ltr. für 34 NS$
02912:00-13:30Besichtigung des Kiwi Country bei Te Puke
05914:15Ankunft Rotorua beim AA
  Im Whakarewarewa Vulkan- Garten (südl. Rotorua)
01219:00Ü: Rotorua: Holden's Bay Holiday Park
1022:00hTageskilometer und Fahrzeit

Fahrt Tauranga --> Te Puke --> Rotorua

Mo. 15.11.93.

Temperatur:07:3012,0° C
Wetter morgens: Voller, kräftiger Sonnenschein
Wetter tags:  Toller Sonnenschein

 
Brigitte     Hartmut

Hartmut:

Wir stehen mit unserem Wohnmobil direkt am Strand, 10 Meter bis zum Meer auf dem letzten und besten Platz des Camps. Die Einrichtungen dieses Motor Camps sind nochmal eine kleine Idee besser, als schon zuvor beschrieben. Eine weitere Steigerung scheint uns nicht mehr möglich, und gibt es aus der Rückschau auch nicht mehr. Hier sollte sich der ADAC mal umschauen und an diesem mustergültigen Platz die Bewertungskriterien und Meßwerte ausrichten. Da würden die meisten Plätze bei uns bereits schon beim am Preis-Leistungs-Verhältnis den Bach runter gehen! Hier kann man studieren, wie man einen Sanitärbereich einrichtet und so pflegt, daß es nicht im geringsten (auch selbst nicht nach Desinfektionsmitteln, geschweige denn nach Urin) riecht und daß man selbst im natürlich abgetrennten Toilettenbereich quasi vom Boden essen könnte. Ich sollte da wohl mal einen Vorstoß machen!

Wir fahren nun Richtung Te Puke, dem größten Anbaugebiet der neuseeländischen Kiwifrüchte. Es ist jetzt 12 Uhr und wir befinden uns im Kiwi-County, einem Kiwi-Anbau-, Lager- und Versandbetrieb mit Besucherführung. Das Schild hierher haben wir selbstverständlich nur zufällig ca. 100 Meter links der Straße gesehen, da in unseren Reiseführern kein direkter Hinweis vorkommt. Ich hatte aber im Kopf, daß es hier bei Te Puke so etwas geben müsse.

Die Führung durch das Gelände mit einem kleinen Autozug zeigt Anbaumethoden, Züchtung neuer Sorten, Erntearbeit und Verpackungsmaschinen neuester Technik. Dazu eine ausführliche Darstellung der Qualitätsmerkmale für den Export von Kiwis. Da wir gerade Frühling haben, können wir die prallen Knospen und in einer besonders geschützten Lage erste Kiwiblüten sehen. Daneben befinden sich auf dem Gelände auch noch jeweils ein oder mehrere Exemplare aller in Neuseeland angebauten Zitrus- und Orangenfrüchte.

Weiterfahrt um 13:30 Uhr Richtung Rotorua und Ankunft dort um 14:15 Uhr beim AA-Büro. Am Eingang des Parkes Whakarewarewa sind wir 14:40 Uhr. Nach einem ausgiebigen, stundenlangen Spaziergang durch dieses wundersame vulkanisch sehr aktive Gebiet, mit:

  • kleinen und großen Geysiren
  • sprudelnden und kochenden Quellen
  • heißen Dämpfen mit intensivem Schwefelgeruch (aus den Höllenlöchern),
  • heißen Steinen und
  • blubbernden Schlammsümpfen usw.

treffen wir um 19:00 Uhr im Camp ein. Es ist der Rotorua Cosy Cottage Holiday Park in der Whittaker Road an der Stadtgrenze von Rotorua. Der ursprünglich vorgesehene Motor Park direkt beim Thermalgebiet gefällt uns wegen seiner Lage direkt an der Straße nicht, zudem es hier intensiv nach den Schwefeldämpfen riecht. Wie ich erst zu Hause erfahre, ist dieses Camp sehr groß und damit auch genügend weit von der Straße entfernt und es verfügt sogar über eigene Thermalbäder.

Brigitte:

Am Morgen wandern wir am Strand entlang auf eine vom Strand abgehende Halbinsel. Wir finden ein paar schöne Muscheln und fotografieren unser Camp von der Wasserseite. Hier im AA ist die Straßenkarte nach Rotorua, unserem nächsten Ziel, vergriffen. So sind wir zum ersten Mal ohne detaillierte Karte unterwegs.

In Te Puke, dem Zentrum des Kiwi-Anbaues, besichtigen wir Kiwi County, und zwar Anbau, Lagerung und Verpackung von Kiwis.

Später in Rotorua fahren wir zuerst in das Whakarewarea-Thermalgebiet und Maori-Zentrum. Das Folklore-Konzert ist leider gerade vorbei. So schauen wir den Holzschnitzern von Maori-Statuen und den Greestone-Schleifern bei der Arbeit zu. Danach wandern wir durch das Thermalgebiet mit seinen Mudpools, Geysiren, Fumarolen, heißen Wasser- und Dampfquellen usw. Über allem liegt ein penetranter Schwefelgeruch, der uns u.a. davon abhält, auf dem benachbarten Kiwi-Platz zu bleiben. Wir kaufen auf der Fahrt zum Holdens Bay Holiday Park im großen Supermarkt "Pak'n Safe" für den Abend ein.

Der ganze Tag ist sonnig und warm und es gibt auch einmal keinen Regen!



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