KmZeit von bisBeschreibung
 
 08:50Fahrt Paihia --> Coromandel Halbinsel, Coromandel
  Fahrt über Wangarei, Orewa, Auckland
215 Tanken in Orewa 68 Ltr. für 36 NS$
024-13:00  AA Auto Association vor Aukland
  Nach Bombay SH Nr. 2, dann Nr. 25
 -15:00  Fahrt zur Coromandel Halbinsel
18816:30Ankunft im Ort Coromandel
  Ü: Coromandel: Coromandel Motel & Motor Park
4277:25hTageskilometer und Fahrzeit

Reise Paihia --> Coromandel-Halbinsel

Fr. 12.11.93.

Temperatur:07:0011° C
Wetter morgens: Himmel blau mit leichter Bewölkung
Wetter tags: Warmes und sonniges Wetter

 
Brigitte     Hartmut

Hartmut:

Heute, zu Beginn der zweiten Neuseelandwoche, "machen wir Strecke", denn wir wollen bis zur Coromandel Halbinsel fahren, um uns dann dort wieder zu erholen.

Die herausragenden Erlebnisse der vergangenen Woche waren wohl Cape Reinga mit dem romantischen Campingplatz in der Tapotupotu Bay, und die gestrige Bootsfahrt zur Hole in the Rock. Damit war wohl die Änderung des ursprünglichen Fahrplanes eine richtige Entscheidung.

Das Wetter ist für diese lange Reise eigentlich zu gut, denn wie schon gestern vermutet, wird das Wetter schön, wenn wir reisen! In Auckland wollen wir das Büro des AA Neuseeland (Automobil-Club) aufsuchen, wenn wir es finden, um uns noch fehlendes Kartenmaterial zu besorgen.

Beim AA (Auto Association) vor Auckland bekommen wir leider aus "Kostengründen" das gewünschte Material nicht und müssen uns auf "freundlichere" AA-Büros vertrösten. Weiterfahrt nach Auckland auf dem SH 1 um 13:00 Uhr.

Um etwa 15 Uhr sind wir nun am Beginn der Coromandel Halbinsel angelangt und beschließen, von Thames die Straße an der Küste entlang zu nehmen und bis zur Ortschaft Coromandel, einer alten Goldgräbersiedlung, zu fahren. Wir erreichen Coromandel um 16:30 Uhr.

Die Küstenstraße entlang der Coromandel ist eine wieder sehr romantische Straße, wenn auch sehr eng und kurvenreich, mit windgebeugtem Baumbestand am Straßenrand und idyllischen Ausblicken. Es ist auch hier bei den nicht einsehbaren und sehr engen Kurven angeraten, mit dem Camper recht langsam zu fahren, zumal wir an der Westküste fahren und links direkt die Kante zum Meer liegt. Mehrfach halten wir deshalb an, um ein entgegenkommendes Fahrzeug gefahrlos passieren zu lassen bzw. einen der wenigen Hintermänner vorbeizulassen. Dafür werden wir mit dieser wilden Küstenlandschaft reich belohnt. Diese reizvolle Fahrt wird uns sicher lange im Gedächnis bleiben. Hier wirkt sich bei der Stimmungslage natürlich der Sonnenschein und die Temperatur positiv bei der Bewertung aus, aber so soll es ja auch sein. Den Vögeln geht es scheinbar ähnlich, denn auf unserem Campingplatz empfängt uns ein ziemliches Gezwitscher und Geschrei.

Auch dieser Campingplatz mit eigenem Schwimmbad ist schön am Rande der Ortschaft gelegen, mit Blick auf den bewaldeten Höhenzug der Coromandel und gut in Schuß mit einwandfreien Facilities. Überraschenderweise sind wir neben einem Zelt heute der einzige Motorcamper.

Brigitte:

Motorway Nr.1, Fahrt über Wangarei, Orewa, Auckland (ohne unfreiwillige Umwege!). Hinter Bombay Motorway Nr. 2, dann Nr. 25 bis zum Ort Coromandel. Westlich entlang der Küste der Coromandel Halbinsel ist die befestigte Straße aber eine stellenweise sehr schmale, steil zum Wasser abfallende und kurvenreiche Strecke. Die Aussicht ist zauberhaft über den Firth of Thames und wir würden sie mehr genießen, wenn wir nicht andauernd wegen des engen Weges den Atem anhalten müssten, zumal wenn uns ein Auto oder LKW entgegenkommt.

Coromandel selbst, eine ehemalige Goldgräbersiedlung, ist ein kleines verschlafenes Nest. Der Campingplatz liegt etwas abseits vom Wasser mit prächtiger Sicht auf den Gebirgsrücken, der die Halbinsel bildet. In der Küche sind Backöfen installiert, sodaß die Pizza, die wir seit gestern im Kühlschrank haben, nicht in den Mikro sondern richtig in den Backofen wandert. Nach einer Stunde (!) Backzeit verliere ich die Geduld mit dem verdammten Herd und wir essen die, wenn auch noch nicht ausreichend gebräunte Pizza.



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