Fahrt Auckland --> PaihiaSo. 7.11.93.
Hartmut:Fahrt Richtung City, um den Highway 1 (= SH 1 = State Highway 1) nach Norden zu nehmen. Auch heute haben wir wieder Probleme, weil uns eine Spur des SH 1 überraschend vom Highway weg führt, weil wir wohl den Hinweis "Exit only" nicht richtig interpretiert haben. Jedenfalls sind wir schon nach wenigen Metern SH 1 wieder herunter. Ohne Kartenmaterial dieser Gegend, also noch mitten in Auckland, fahren wir Umwege, um wieder auf den SH 1 zu gelangen. Das ist nicht so einfach wie bei uns, wenn man sich mal verfahren hat. Mit mehr Glück als Verstand sind wir nach ca. 10 Minuten wieder auf dem Highway, und das auch noch in der richtigen Richtung. So allmählich beginnen wir zu verstehen, auf was wir achten müssen, z.B. daß es keine Vorwegweiser wie bei uns gewohnt gibt, sondern dem Wegweiser muß unmittelbar gefolgt werden. Um 11:05 Uhr halten wir am Dome Valley Walkway zu einer halbstündigen Fahrpause. Unser Spaziergang führt uns zum ersten Mal in einen Urwald neuseeländischer Art, den "Dome Valley Walkway" entlang. Der Weg ist so tief matschig, daß wir etwa auf dem halben Wege zu dem angegebenen Aussichtspunkt, dem Dome, umkehren müssen. Gegen 13:30 Uhr erreichen wir Whangarei. Wir suchen ein Restaurant zum Mittagessen ohne Erfolg. In der Nähe des dortigen Flughafens finden wir einen Takeaway, der manierlich ausschaut und chinesische Küche im Programm hat. Für 11 NS$ nehmen wir zwei Portionen (Fish'n Ships für Brigitte und Beef Curry für mich), die so groß sind, daß wir nur ingesamt je die Hälfte schaffen. Die Qualität hier läßt uns im Verlauf der weiteren Reise häufiger auf Angebote chinesischer Küche achten, die uns meist nicht enttäuschen. Anm.: Ein Takeaway ist eine Küche, die auf Bestellung meist innerhalb von 15 bis 20 Minuten Gerichte wie Hamburger, Fish'n Ships, Sandwiches und ggf. weiteres in Warmhaltepackungen u.ä. liefert. Da mittags bis auf wenige Ausnahmen kein Restaurant geöffnet hat, ist diese Art der Mittagsverpflegung üblich.
In Paihia
Brigitte:Wie nach den gestrigen Erfahrungen erwartet, haben wir große Schwierigkeiten, den Motorway Nr. 1 in Richtung Norden zu finden. Der Linksverkehr erfordert ein völliges Umdenken. Nach einigen Versuchen schaffen wir es, doch ehe wir uns versehen, sind wir schon wieder unten und irren wieder in Auckland umher. Als wir die Stadt endlich hinter uns haben, fällt uns ein Stein vom Herzen. Nun können wir uns auf die atemberaubende Landschaft konzentrieren. Der Ausblick auf das grüne, hügelige Land mit blühenden Bäumen und Blumen entschädigt uns für allen vorherigen Ärger. Am Dome Valley legen wir eine Pause ein und versuchen den Wanderweg zum Aussichtspunkt. Doch der Weg ist vom Regen zu matschig und durchgeweicht, sodaß wir wieder umkehren. Nun fahren wir durch bis Paihia an der Bay of Islands. Wir passieren einige Städte oder besser Ortschaften. Typisch: An der Hauptstraße meistens noch an einer Kreuzung rechts und links überdachte Ladenzeilen mit schreiend bunten Werbeschildern, auch sonntags geöffneten "Takeaways" und "Dairies", dahinter in der nächsten Reihe Wohnhäuser im Bungalow-Stil mit Gärten rundherum. Paihia ist ein wirklich hübscher Urlaubsort. Wir finden sogar ein Gartenlokal, wo Hartmut sein erstes Pint of Beer (and one more Pint) bekommt. Das Kiwi Motor Camp finden wir nicht, kommen aber auf einem anderen Campingplatz unter. Hier ist es nicht ganz so einwandfrei und wir nehmen uns vor, nur noch die Kiwi-Camps anzufahren. The Treaty of Waitangi im Jahr 1840:
Unterwegs haben wir in einem Takeaway Fish 'n Ships für mich und für Hartmut ein chinesisches Beef-Curry für 10 NS$ gekauft. Wir haben noch fast die Hälfte übrig, das wir abends im Mikroherd aufwärmen. Wir sind jetzt nach dem langen Tag und der Fahrt wieder mal hundemüde und gehen so früh wie möglich schlafen. |
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