KmZeit von bisBeschreibung
 
 10:35Auckland Ankunft (Plan)
 11:10Auckland Ankunft (Ist)
  Wohnmobil abholen (Leisure Port)
  Manukau Information Center, George Bolt Memorial Dr.
  Foodtown bis 20 Uhr Samstags geöffnet
037 Ü: Auckland Avondale Motor Park 46 Bollard St (Kiwi)
03700:45hTageskilometer und Fahrzeit

Auckland, Ankunft und Aufenthalt

Sa. 6.11.93.

Brigitte     Hartmut

Hartmut:

Um 11:10 Ortszeit landen wir in Auckland.

Wie Brigitte schon gelesen hatte, müssen wir im Flugzeug sitzend und die Gepäckklappen geöffnet die Prozedur einer Desinfektion über uns ergehen lassen, was etwa 20 Minuten dauert. Danach erst dürfen wir aussteigen. Die Einreise ist unproblematisch, wir werden trotz der von uns ausgestellten Bescheinigung nochmals eindringlich befragt, ob wir nur ja keine Lebensmittel etc. in unserem Gepäck mitführen.

Nach diesem Flug mit der Boing 747-300 sind wir nun doch recht müde, auch auf dieser Strecke haben wir kaum bzw. nicht schlafen können. Trotzdem freuen wir uns sehr, jetzt endlich in Neuseeland zu sein. Wir wechseln noch auf dem Airport 2000 DM in NS-Dollar ein. Draußen vor dem Gebäude des Provinzflughäfeles, so erscheint uns dieser zumindest, werden wir von einem kräftigen und frischen Gewitterregen empfangen.

Wie in den Reiseunterlagen beschrieben, werden wir zur Übernahme des Wohnmobiles abgeholt und zum Leisure Port gefahren. Die eigentliche Übernahme erfolgt zügig, nachdem wir an der Reihe sind. Der Kilometerstand des Maui-Fahrzeuges beträgt 51722. Einige Schwierigkeiten sind noch zu überwinden -(ein Techniker muß noch die Kabinentür der Dusche befestigen und wo ist der Rückwärtsgang ? In diesem Ford kann der Rückwärtsgang nur eingelegt werden, wenn die Fußbremse betätigt ist. Woher sollte ich das wissen ?)- bevor wir in dem jetzt am Samstag leeren Industriegelände ein halbstündiges Training des Linksverkehrs und Umgang mit dem Fahrzeug aufnehmen.

Sodann besorgen wir uns im Manukau Information Center, George Bolt Memorial Drive, in der Nähe des Flughafens Kartenmaterial von Auckland. Leider erhalten wir nur einen Ausschnitt des Stadtplanes als Fotokopie, der dann später noch sehr hilfreich ist.

Danach geht es auf die Suche nach dem empfohlenen Einkaufscenter "Foodtown" am Rande von Auckland. Wir haben große Probleme mit den ungewohnten Verhältnissen, z.B. der Beschilderung, dem Maßstab der vom Leisure Port überlassenen Karte, und kreisen so in unmittelbarer Nähe des Foodtown herum, bis wir uns getrauen, an einer Tankstelle nach dem Weg zu fragen. Brigitte ist sauer, daß wir keine geeigneten Karten zur Verfügung haben und dazu hat sie noch ein wenig Kopfschmerzen. Wir decken uns nun hier mit einem Grundbedarf an Lebensmitteln ein, finden allerdings weder Bier noch Wein.

Die Beschilderung der Straßen und die Richtungsweiser sind offensichtlich zur Orientierung der Einheimischen gedacht, denn die Angaben in den uns vorliegenden Karten werden nicht gefunden. Nebenstraßen haben Namensschilder, die der Hauptstraße, auf der wir uns gerade befinden, sehen wir nicht.

Im ersten Ansatz sind die Verkehrsregelungen unübersichtlich und unklar, sodaß wir noch des öfteren umkehren bzw. im Kreis fahren müssen, bevor wir schließlich gegen 18:30 Uhr den geplanten Übernachtungsplatz am südlichen Stadtrand von Auckland, den Avondale Motor Park erreichen. Im Laufe des Nachmittages zieht sich der Himmel immer mehr zu und es regnet zeitweise und dann auch recht kräftig. Nach dem Abendessen gehen wir um 21 Uhr zu Bett.

Brigitte:

Ankunft Auckland, wieder nach langem Warten endlich Transfer zum Leisure Port, wo wir das Wohnmobil übernehmen. Das Gefährt ist von der Ausstattung und von der Funktionalität nicht mit deutschem Standard zu vergleichen. Es ist alles etwas einfacher.

Wir fahren los Richtung Norden und verfransen uns sofort hoffnungslos in den Straßen von Auckland. Linksverkehr, keine Straßennamen und keine Hinweisschilder... deprimierend. In einem großen Supermarkt versorgen wir uns mit dem Nötigsten. Es gibt hier weder Bier noch Wein. Wir versuchen es noch in einigen anderen geöffneten Geschäften, aber Fehlanzeige. Am Wochenende darf lt. Gesetz kein Alkohol in Geschäften verkauft werden.

Wir finden schließlich doch den vorgesehenen Campingplatz. Dieser erste Platz, etwas am Rande der Stadt gelegen, und seine Einrichtungen sind sauber und angenehm. Preis 8 NS$ pro Person. Die ganze Nacht prasselt heftiger Regen auf das Dach des Mobils.



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